virtuelle Hofsitzung

31. August 2009

Kurzfilmabend am Sonntag, 13.09.2009

Abgelegt unter: im Hof, Abendgestaltung — atomboi @ 02:40

flyer

25. August 2009

Uraine Art UPfestival / Lutsk

Abgelegt unter: Allgemein — klangfreund @ 20:47

was die ukraine angeht muss ich sagen : viel wind um nichts, genau wie bei südamerika

die leutz sagen immer pass auf, dies und das kann passieren, und die bullen und die diebe und die straßen und die nutten und jenes und welches…., was ja im einzel und oder sonderfall auch alles stimmen mag und durchaus vorstellbar ist, in der ukraine genauso wie überall in der welt, doch denke ich die meissten geschichten sind hemmungslos übertrieben

oder ich bin ein glücksprinz und ein sonnenscheinkind auf reisen, was immer glück hat (eher unwahrscheinlich, oder?)
was die ukraine angeht kann ich eigentlich nur gutes berichten, was schon an der grenze losging,
aber von anfang an:
wie immer war die orga etwas kurzfristig und chaotisch, das bedeutet ich hatte am freitag (wollte montag oder dienstag drauf los) noch keine ahnung mit was ich dahinkomme, flieger habe ich mir selbst gegenüber abgelehnt, bus hatte ich auch keine böcke, mit dem motorrad zu weit mit soviel technik und auto hab ich keins ….,
aber viele freunde, und so kam es dann das ich genau wie auf das festival in tschechien mit einem himmelblauen twingo gefahren bin ;-)
ich liebe dieses auto, und das meine ich sogar ernst, denn es hat mehrere vorteile : es ist klein, es hat eine schöne farbe, es ist groß genug, es ist ein franzose, es verbraucht wenig, ist schnell genug, und sieht nicht nach dicker hose aus….

wenn du mit einem auto in die ukraine fährst was nicht das deinige ist musst du eine beglaubigte bestätigung des fahrzeugbesitzers bei der einreise vorweisen können das du selbiges rechtmässig führst und nicht etwa mausehakenmäsig unterwegs bist ……

also montag abend zum adac, dokument ausstellen lassen und dienstag morgen nach berlin zur ukrainischen botschaft, denn laut internet macht diese dienstags um 9 uhr auf, aber eben nur laut internet, in der realität 14 uhr….
also 4 stunden zeit in berlin, da die botschaft sehr zentral liegt (albrechtstrasse), 2 querstrasen weitergebummelt, ab in das nächste einladende kneipenkaffee und erst mal in aller ruhe gefrühstückt und dank w-lan die route in die ukraine ausgekaspert, erst autobahn richtung dd zurück und dann links weg richtung frankfurt/oder, über poznan auf die e 40 und dann immer richtung l´viv /ukraine…..
980 km ungefähr , denn strecken innerhalb der ukraine berechnet google maps nicht (warum nur) , von l`viv bis lutsk ( dem eigentlichen ort der festivität, ca 200000 einwohner, rest bei wikipedia)

irgendwann 3 rühreier und zwei kaffe später wars auch 14 uhr, angestellt, gewartet, irgendwann drangekommen, nix stempel gekriegt…….

also gut ihr brüder, dacht ich mir, dann eben ohne stempel
on the road und unterwegs sein, leben,

eigentlich wollt ich ja bloß bis poznan und dann gemütlich in nem hostel absteigen, aber irgendwie war ich so im fahrfilm das ich erst nachts um eins in einem autobahnmotel eingekehrt bin, bewachter parkplatz, das zimmer 10 eu, bett, dusche, alles ist gut….,
mittwoch um 10 uhr los , und die letzen 300 km bis zur grenze in angriff genommen, klingt nicht viel , aber die autobahn ward zur bundesstraße und diese zu einer 250 km langen baustelle, und wer bauts ? dank eu- gelder die deutschen,
hatte aber sein gutes, so hatte ich genug zeit für land und leute ;-)
irgendwann gegen abends 6 wars dann soweit, die GRENZE
und mir war leicht schummrig, denn mir fehlte ja dieser gewisse stempel, nach anderthalbstunden schlange stehen, was erfreulich kurz sein soll im verhältniss zum erlebnis anderer, war es dann soweit, eine hübsche ukrainische zöllnerin kam auf mein auto zu und drückte mir zwei zettel in die hand die auszufüllen seien, pers. daten die ja eigentlich im pass stehen …..

natürlich habe ich die hälfte freigelassen, weil nicht verstanden, das einzige was ich wusste das die wissen wollen wohin und warum

also hatte ich clevererweisse schon zu hause die website des festivals auf englisch (für mich) und auf russisch /ukrainisch abgespeichert

und als sie fragten ( nun waren es schon zwei, die hübsche und ein anfangs etwas mürrischer junger kerl dem ich wohl die hübsche zu oft angelächelt habe ;-) wie was wo warum , denn ich hatte es ja nicht reingeschrieben ( was normalerweisse glaubt man den gerüchten, schon genug grund ist drei vier extra stunden zu stehen)

sagte ich nur : musikant, festival , lutsk

vor und hinter mir schon leichtes gemurmel , denn die poeln ukrainer und russen die ebenso wie ich warteten befürchteten wohl länger andauernde komplikationen mit dem “nemetz”

lappi angemacht , festivalseite gezeigt und alles war fein,
der erst mürrische zöllner sagte : du dj? und sang : eins zwei polizei , wir lachten und verstanden uns, was ihn natürlich nicht davon abhielt mich aufzufordern zu beweissen das ich wirklich als dj zum festival wolle,
also programm hochgefahren und 10 min losgelegt,
dann waren alle zufrieden und überzeugt das ich wirklich musikant bin und kein schmuggler, grinz
noch fix den reißepass check durchlaufen, der auch länger dauerte wegen meiner vielen stempel, dann noch gegenüber den zoll mit oberflächlichster auto und gepäckkontrolle und weiter gings…
nach gut 2 stunden war ich durch, völlig ohne probleme , bakschisch oder doofer situationen,selbst das papier vom adac war anstandslos ausreichend….

so demnächst mehr und das eigentlich interessante

1. Mai 2009

Freakfest in Tschechien

Abgelegt unter: Allgemein — atomboi @ 14:49

Hi folks,

juchuuu,nur noch 7 wochen bis freakfest!!!

dieses jahr findets vom 18.-21.06. statt und hat wie das freakstock ne neue location und der eintrittspreis beträgt statt 20 nur noch 18euro.

also 2 pivo welky mehr =)

die neue location steht der alten in nix nach.wieder ises am see,wieder gibts ne tolle kneipe und es is laut darek von godarchy mit weniger gekurve durch die pampa verbunden,da hinzukommen.naja..

google maps sagt:

Route nach/zu Autokemp Buňkov
254 km – ca. 4 Stunden, 14 Minuten
vllt mitm skoda^^
nu denne, auf ne geile zeit
..und petri heil

bilder vom camp gibts hier—> http://www.bunkov.cz/web/index.php?page=galerie

die freakfestseite(auf englisch mit lineup etc hier

—> http://freakfest.cz/index.php?content=en

28. April 2009

montevideo, 28.04.09

Abgelegt unter: Allgemein — klangfreund @ 21:17

montevideo: schoen

ende der geschichte

25. April 2009

berichtigung

Abgelegt unter: Allgemein — klangfreund @ 08:18

es war nicht das “buenos aires philharmonic orchestra” sondern das “orquestra sinfonica nacional” deren  klaenge ich heute abend lauschen durfte

als erstes gab es die overtuere aus der oper ” la scala di seta” von rossini, als zweites das concerto nr.2 in b moll kloeckner verzeichniss k417 von wolfgang a. mozart

und nach einer kleinen pause die benoetigt wurde umden grossen chor zu plazieren die “stabat mater ” alle 10 teile von rossini

huch war das gut….

der einzige wermutstropfen war die nicht ganz so perfekte akkustik im saal und zwei rotzkoepfe die meinten es ist ne gute idee das telefon nicht auszuschalten….

24. April 2009

vivir con amigos, chanar ladeado y buenos aires

Abgelegt unter: Allgemein — klangfreund @ 08:10

buenos aires,23.04.09

ich sitze gerade bei leo in der wohnung (einer meiner reisegefaehrten im norden), die selbst fuer deutsche verhaeltnisse als nicht gerade aermlich bezeichnet werden kann und lausche ausnehmend guter musik( http://shoutcast.com/shoutcast_player?stationid=429984&GenreName=Ambient&ContentFlag=1&genreList=Ambient%20Downtempo%20IDM )

seit langem wieder mal mein lieblingssender im netz, und dann auch noch  das liveset von MNO, was will man mehr? selbstverstaendlich nutze ich die gelegenheit leo meinen musikgeschmack etwas naeher zu bringen, natuerlich nicht ohne vorher fuer die richtige stimmung mittels  meines kleinen kraeuterbeutelchens  gesorgt zu haben, er sitzt auf dem sofa und traeumt sich in neue welten, und ich sitze vor seinem rechner und habe zeit um euch ueber alles moegliche unwichtige zu informieren….., was ich auch gedenke reichlich auszunutzen ;-) pict1085.JPG

was ist passiert in den letzten tagen? von aussen betrachtet eigentlich nicht viel, aber eben nur von aussen…, chanar ladeado,eine kleine stadt irgendwo in argentinien, uninteressant fuer alle die, die nicht gerade das pech haben dort zu wohnen, so dachte ich bei mir, als mich melissa und paula  an einem abend in san marcos sierra fragten ob ich denn nicht lust haette sie in ihrer heimatstadt zu besuchen, sie waere aber sehr klein und touristisch gaebe es ueberhaubt nix, aber auch gar nix zu sehen…., und natuerlich antwortete ich zu ihrer verwunderung mit meiner lieblingsphrase auf dieser reise : why not? it´s a good idea….
fuer sich allein, und aus dem blickwinkel eines handelsueblichen travellers betrachtet (die es in argentinien uebrigens wie sand am meer gibt) betrachtet waren diese zweieinhalb tage relativ unspektulaer, hier die reihenfolge wie mir der ort sonntags mittels auto (und am naechsten tag durch eine fahrradtour) naehergebracht wurde: paulas kleine wohnung, in der ich schlafen wuerde, ein stillgelegter bahnhof, an dem sich das junge und junggebliebene volk trifft, das gerade nichts besserers und/oder gar nix zu tun hat, die oertliche speedwaybahn, wo das freie training fuer das leider erst am naechsten wochenende stattfindende rennen gerade zu ende war, paulas elternhaus samt eltern, melinas elternhaus nebst mutter und schwester clarissa, ihr fotostudio, dann das oertliche casino, in dem wir erst mal ne runde billard gezockt haben, danach ab zu sol, deren mann und kindern, abendbrot essen….pict0984.JPG
montags, nachdem ich erst einmal meine uhr zur reperatur gegeben habe, deren glas den lezten sturz vom nachttischschrank nicht ueberlebt hat,(interessanterweise habe ich nicht mal nen zettel gekriegt fuer meine uhr, und als ich paula fragte warum, sagte sie einen absolut logischen satz: “der ort ist so klein, hier kennt jeder jeden, sowas wie zettel brauchen wir hier nicht….”), und als sie mich fragte wie lange ich denn bleiben wuerde, gab ich eine ebenso logische antwort: “der uhrmacher hat gesprochen, morgen abend ist die uhr  wieder heile”….( bis dahin war ich mir selbst nicht so recht sicher wie lange ich denn bleiben wuerde)

dann ab in melinas fotostudio  www.myspace.com/melinaserrafotografias pict1035.JPG und erst mal ne runde kartoffelbrei mit schnitzel verdrueckt, yam yam, und auf gings, natuerlich nicht ohne der vorher landesueblichen siesta gebuehrend respekt erwiesen zu haben, zur fahrradtour, erst ein wenig durch den quadratisch deutsch korrekt angelegten ort, den kindergarten und die zwei schulen gestreift, vorbei an schon erwaehnter rennbahn und stillgelegtem bahnhof zur oertlichen recyclinganalage, zum friedhof, der etwas ausserhalb liegt, und ueber feldwege, logischerweise nicht ohne von einem lkw gebuehrend eingestaubt worden zu sein ;-) zurueck in den ort,

pict1009.JPG pict1011.JPG pict1022.JPG

 abends dann zu alexandro, einem freund melinas (korrekt ausgesprochen: alechandro, besteht er drauf), der vor einiger zeit 1 monat in berlin verbracht hat und mir gleich, der heimatsprache nicht maechtig war (in diesem fall logischerweisse deutsch, oder was die berliner dafuer halten, und somit ein bruder im geiste war),pict1050.JPG wo es ein gar reichlich nachtmahl mit allem drum und dran gab…

 

dienstags mittagessen bei paulas familie,pict1058.JPG anschliesend eine fuehrung durch die rauemlichkeiten der freiwiiligen feuerwehr in bestem englisch, besuch eines der zwei oertlichen sportklubs inkl. schwimmbad, ein kurzer abstecher zur werkstatt von ……(ich habe leider den namen vergessen,asche auf mein haupt) vater, besichtigung der farm von paulas eltern, der zur zeit geschlossenen schule fuer die auf den farmen lebenden kinder, abholung meiner uhr (wechsel des glases 10 peso, also gerade mal 2.10 eu oder so) und spaeter abendbrot bei melinas familie,pict1072.JPG und dann war es schon wieder zeit sich auf den weg zum busterminal zu machen, denn 23.56 uhr ging mein bus nach buenos aires…

soweit von ausen betrachtet, aber da war soviel mehr zu spueren, zu sehen und zu beobachten, die weibergang und deren freundschaft (6 wirklich extrem unterschiedliche und doch irgendwie aehnliche frauen), die herzlichkeit und waerme die zu spueren war waehrend ich von haus zu haus gereicht wurde, die freundschaften und kleinen feindschaften zwischen den bewohnern und deren umgang damit, denn in so nem kleinen nest fernab von allem kann man sich ja nicht wirklich aus dem weg gehen….

das nicht geniesbare leitungswasser (hochoffiziell giftig, aber den leuten die das sagen haben ist das relativ egal)pict1007.JPG

 ach, es war einfach schoen und ein riesengrosses geschenk fuer mich in chanar ladeado sein zu koennen, womit wieder mal bewiesen waere die wahren schaetze liegen abseits der ausgetretenen pfade….

  pict1041.JPG pict1055.JPG pict1031.JPG pict0980.JPG pict0988.JPG pict0972.JPG

so nun zu buenos aires:

ganz im gegensatz zu meiner ersten stippvisite auf der durchreise erlebe ich diesmal buenos aires voellig stressfrei und entspannt, das begann schon damit das mich leo frueh um 6.48 uhr am busterminal in empfang nahm von wo aus wir uns zuegig mittels 20 minuetiger fahrt mit dem vorortzug richtung leos wohnung bewegten, angekommen erst mal ordentlich gefruehstueckt und dann ne runde abgeknackt bis  15.00 uhr, denn wie ueblich konnte ich im bus nicht schlafen…., vom rest dieses tages gibt es eigentlich auch nix spektakulaeres zu berichten, denn uns hat es nur kurz vor die tuere getrieben um mit hilfe des supermarktes den kuehlschrank zu fuellen, der rest des tages verging mit fernsehgucken…. (deutsche welle, nachrichten und son scheiss)

heute ging es auf in richtung downtown die stadt erkunden und erlaufen, eine fotoausstellung besuchen ( die mehr versprach als sie halten konnte), und der uebliche touribummel durch die strassen, auf dem rueckweg am bahnhof habe ich dario wiedergetroffen (der wohnungslose der mir bei meinem ersten kurszaufenthalt in buenos aires so hilfreich zur seite stand) was natuerlich ein grosss hallo gab und dafuer gesorgt hat das wir beide ein fettes grinsen im gesicht hatten (und ich immer noch habe), morgen abend gibt es ein  wiedersehen mit den maedchen die ich samt leo in amaicha kennengelernt habe und anschliesend gehts zu einem konzert des “buenos aires philharmonic orchestra” und danach in eine verrraucht verruchte tangobar, so sprach zumindest val zu mir, und ich hoffe instaendig das es nicht einer der touristenschuppen ist, sondern was bodenstaendig unanstaendiges :-)

pict1133.JPG pict1136.JPG pict1138.JPG pict1143.JPG pict1150.JPG pict1151.JPG

22. April 2009

so weiter gehts mit berichten und erzaehlen…..

Abgelegt unter: Allgemein — klangfreund @ 20:34

rosario ist bis jetzt fuer mich die beste stadt in argentinien, nicht zu gross,nicht zu klein (irgendwas um ne mille einwohner) und trotz anderslautender meinung aller reissefuehrer und co, die stadt mit den besten moeglichkeiten einzutauchen in die subkultur…., (naja was wissen reissefuehrer schon davon…)da ich im selben hostel naechtigte wie schon zu beginn meiner reise in den norden gab es logischerweisse auch ein wiedersehen mit alten bekannten, was zur folge hatte das ich jeden abend ,oder besser gesagt jede nacht auf ner anderen “veranstaltung”  war, den auftakt machte eine komoediantische artistikshow , aufgefuehrt von studenten der hiesigen kunstakademie in einem wundervollen alten kleinen theatersaal, der nach deutschen baupolizeilichen masstaeben schon laengst gesperrt worden waere…. diese alten leuchter und riesigen ventilatoren, weit ueber hundert jahre alt und immer noch im einsatz… die risse in der decke scheinen auch niemand ernsthaft besorgt zu haben ausser mich deutschen kleingeist ;-) und ich hatte meine kamera nicht dabei, aber mein kopf hat alle bilder gespeichert, von der show, die sehr anders aber mui exzellente war, vom saal , den menschen….
anschliesend ging es ins “berlin” (wie die restlichen naechte oder besser gesagt fruehen morgens), eine kneipe/bar mit kellergeschoss, dancefloor, luemmelecke, buehne und guten bars,geoeffnet bis frueh um zehn oder wenn die letzten gehen…, das einzige was ich zu bemaengeln habe ist das es dort nur warsteiner bier gibt und die meissten tatsaechlich denken das waere ein gutes deutsches bier, baekse und kopfschmerz am naechsten tag…..

zur naechsten nacht muss ich nicht allzuviel schreiben, siehe bilder des vorherigen beitrags ;-)

was den sonnabend angeht habe ichs ruhiger angehen lassen und bin durch die stadt gestreift auf bilderjagd und guten cafes zum abhaengen und gucken, die es auch reichlich gibt…..,ja und am 19.04.09 war es schon wieder zeit fuer den aufbruch, denn ich hatte eine einladung nach “chanar ladeado” ( die zwei maedchen von san marcos sierra) eine stadt oder besser gesagt eine quadratische ansammlung von hauesern irgendwo im niemandsland zwischen rosario und der weite suedamerikas……

aber was solls ,schoen kann es ueberall sein ,und interessant sowieso ;-) , und wenn man eingeladen wird verspricht dies ja auf jeden fall erstmal ein bequemes bett und lecker essen, womit schon zwei meiner hauptbeduerfnisse befriedigt waeren ,was ja schon mal ein guter anfang ist, das meine erwartungen weit uebertroffen wurden, und ich immer noch ein wenig (ganz schoen) geplaettet bin von soviel erlebter herzlich und freundlichkeit in diesem kleinen ort steht erst mal auf einem anderen blatt geschrieben…..

18. April 2009

rosario, gestern nacht

Abgelegt unter: Allgemein — klangfreund @ 19:21

pict0934.JPG pict0959.JPG

mehr in den naechsten tagen…..

17. April 2009

cruz del eje und san marcos sierra, 13.04.09 -14.04.09

Abgelegt unter: Allgemein — klangfreund @ 21:06

neue woche, neue menschen

auf empfehlung von mariella habe ich mich aufgemacht um die kleine welt von san marcos sierra zu erkunden,

um dahin zu gelangen war wiedermal eine laengere busreise faellig, erst nach cruz del eje, was an sich schon eine ziemlich kleine stadt ist, das groesste an ihr ist wohl das busterminal, wo gemessen an der einwohnerzahl erstaunlich viele busse ankommen und abfahren, aber so ist das wohl ueberall auf der welt, das der letzte vorposten vom nirgendwo reichlich frequentiert wird, denn fuer alle doerfer und verstreut in der gegend liegenden gehoefte fuehren alle wege in die welt ueber cruz del eje…..

pict0886.JPG pict0888.JPG

und endlich konnte ich mir neuen moskitoschutz zulegen, denn seitdem ueberall im fernsehen ueber die dengue epedemie berichtet wird, und auch am letzten lichtmast ein zettel klebt mit verhaltensrichtlinien, gibt es nirgends mehr moskitospary oder creme zu kaufen, und mein von zuhause mitgebrachter vorrat war schon seit drei tagen erschoepft….., eine unerfreuliche vorstellung an dengue zu erkranken, nur weil man zuwenig moskitospray dabei hat, und das bloede ist, die uebertraeger von dengue sind die sogenannten tigermoskitos, die im gegensatz zu ihren ungefaehrlicheren geschwistern tagaktiv sind und sich wirklich ueberall wohlzufuehlen scheinen, egal ob stadt, land oder dorf…., man kann also sehen es hat auch seine vorteile sich auf den weg ins nichts zu machen, denn in den vorposten desselben tickt die zeit etwas langsamer und die vorraete an moskitoschutz sind noch nicht voellig erschoepft….;-), zumindest in einer von drei “pharmacias” in denen ich nachfragte

eingedeckt mit allem was noetig war gings zurueck zum busterminal, und was sehen meine erfreuten augen? einen wunderschoenen (zumindest fuer mich) alten mercedes bus mit der aufschrift: san marcos sierra

pict0883.JPG pict0882.JPG

dazu muss man sagen das san marcos sierra seit den siebzigern als eine kleine fluchtburg der hippiekultur gilt, aber das man dies schon am bus erkennen kann ist natuerlich umso erfreulicher ;-)

also fix eingestiegen , drei peso geloehnt und ab ging die wilde, wenn auch im gemuetlichen tempo getaetigte fahrt ueber stock und stein, denn asphalt ist auf dem weg nach mina clavero ein unbekanntes wort,

nach ca 45 minuten fahrt, immer wieder unterbrochen durch kurze stopps, ausgeloest durch am wegesrand wartende leute, (es gibt keine festen haltestellen, nur eine ungefaehr festgelegte route, die je nach bedarf, wenn zum beispiel ein altes muetterchen ihren schweren einkauf zu bewaeltigen hat, auch mal fix geaendert wird, und es wird ein kleiner umweg gefahren direkt bis zur haustuer (soviel flexibilitaet wuenschte ich mir mal von der cvag wenn es frueh von irgendwo nach hause geht…) und das beste daran ist: niemand stoerts, denn alle haben zeit, unheimlich viel zeit…..

irgendwann angekommen in mina clavero, hatte ich nur noch das hostel zu finden, das es eine ziemlich ausgewachsene villa sein wuerde mit allem drum und dran war nicht zu erwarten an diesem ort im nirgendwo, aber natuerlich umso erfreulicher, und da mittlerweile nebensaison war hatte ich auch die aufmerksamkeit der betreiber ganz fuer mich allein, eine aeltere dame, unverkennbar alternatives gedankengut in sich tragend und ihr lebensgefaehrte, ein gitarrero aus andalusien, der sogar ein wenig deutsch sprach (was  wohl seiner letzten deutschlansdtournee zu verdanken ist)

pict0894.JPG pict0898.JPG pict0900.JPG

da es auch hier wieder katzen waren, die die besten plaetze auf den sitzmoebeln in beschlag nahmen, fiel es mir nicht schwer mich wohlzufuehlen (das diese gerade in gemeinschaftlicher arbeit einen papagei plattgemacht und verspeisst haben, ist die andere seite der medallie)

pict0901.JPG

was macht man abends wenn man hungrig und durstig ist? man geht einkaufen oder in die kneipe, ich habe mich fuer letzteres entschieden, was auch ne gute idee war, denn wie das leben so spielt, sas ich nicht lange alleine…..

pict0909.JPG

frueh um drei in san marcos sierra….pict0912.JPG

ach ja,zwei fluese, eine kirche, eine grotte die der heiligen maria gewidemet ist, einen dorfplatz nebst gutem krimskramsladen in dem es richtig gute musik zu kaufen gab( was ich denn auch getan habe) ein hippiemuseum, eine kleine galerie, ruinen von den ureinwohnern stammend und so einiges mehr gab es auch noch in dem dorf und der naeheren umgebung zu sehen….

mina clavero, 08.04. -12.04.09

Abgelegt unter: Allgemein — klangfreund @ 01:22

mina clavero war wieder mal ein volltreffer, (nachdem die letzten plaetze meines verweilens nicht unbedingt als solche zu bezeichnen waren) der weg dahin wieder mal gut zum gucken und staunen, auf der karte sah es gar nicht so weit aus, waren aber dann doch gut fuenf stunden mit dem bus durch berg und tal……,

pict0818.JPG pict0830.JPG

angekommen, war der erste eindruck nicht der schlechteste, denn obwohl mina clavero ein touristenort par excellence ist, hat man  es doch geschafft  den charme eines kleinen verschlafenen staedtchens zu behalten und keine hotelbettenburgen hinzuk(l)otzen, und da die hauptferiensaison in argentinien auch schon vorbei ist, herrschte relative ruhe und beschaulichkeit im staedtchen , was sich aber bald aendern sollte, denn ostern stand vor der tuer….

pict0861.JPG pict0867.JPG das hostel selber ist eines der besten in dem ich bis dato naechtigte, sehr sauber und mit liebe und sorgfalt gestaltet,zwar nicht zu den billigsten zaehlend aber jeden cent wert….,und die betreiber, diego und mariella pict0874.JPGsind nicht nur mit herzblut dabei, sondern auch mit verstand, und der umstand das zwei katzen (castro, der schwarze liebling von mariella, und bruno, ein schwarz weisses kaetzchen, ca fuenf monate alt und eigentlich den nachbarn gehoerend, aber wie katzen nunmal sind…)die eigentlichen herren ueber haus und hof sind, hat ihnen natuerlich ne menge symphatiepunkte bei mir eingebracht….., der hund von nebenan getraut sich nicht mal ein schlaefchen in der sonne abzuhalten, (von den katzen eh nur leidlich gedultet wenn sich dieser streicheleinheiten von den gaesten abholt), aber sobald dieser weisse grosse schaeferhund die augen schliesst um ein nickerchen zu halten kommt castro angerannt, um ihn per ohrfeige daran zu erinnern das er gerne mal gucken kommen kann , aber gefaelligst zu hause zu schlafen hat…

pict0833.JPG pict0868.JPG das beste an mina clavero, und mein eigentlicher grund dahinzufahren war der fluss und die umliegenden berge, diesmal nicht die anden, sondern etwas kleiner…., wunderbar dazu geeignet durch die gegend zu stromern und am fluss entlang von fels zu fels zu huepfen, wie in den tagen der kindheit ;-) , nachmittags ein schlaefchen am ufer abzuhalten und bei anbrechender dunkelheit langsam den weg zurueckzufinden….

pict0839.JPG pict0850.JPG pict0853.JPG pict0858.JPG pict0864.JPGals sonntags der groesste trubel vorbei war (das hostel genauso wie der ort hatten sich freitag morgen mit beginn der osterferien schlagartig auf fast beaengstigende art und weisse gefuellt, und von dem feeling des kleinen verschlafenen oertchens als ich ankam, war nichts mehr uebrig, die strassen und gassen bis tief in die nacht rammelvoll mit volk) nutzten tom, ein mir sehr symphatischer mensch, der abgesehen davon genauso gerne am abend (nicht?) zu viel trinkt wie ich….( ein neuseelaender der schon so ziemlich ueberall auf der welt gearbeitet hat und nun endlich mal abenteuer haben wollte ,und darum mit dem fahrrad quer durch suedamerika faehrt) und ich die gelegenhiet uns einmal selber in der kunst des barbeque (was hier eigentlich assado heisst) zu versuchen, und ich muss sagen, wir habens voll drauf…. abgerundet wurde der abend durch ein nettes kleines gruenes wohlriechendes geschenk von diego, was wir ohne frage sehr zu schaetzen wussten ;-)

pict0870.JPG

 

Powered by WordPress

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: