zurueck nach amaicha
26.03.09 nach einem etwas stressigen aufbruch in den tag, den der bus fuhr schon um 7.00 uhr in der fruehe,und um diese zeit schlafen die meissten taxifahrer in salta ansheinend noch, was es nicht gerade einfach machte rechtzeitig am busplatz anzukommen, die uebliche prozedur beim gepaeck verladen…., letzte zigarette vor dem losfahren, einsteigen, sitzplatz finden (alle tickets werden mit sitzplatz verkauft), schuhe ausziehen (thema schuhe: hab mir jetzt auch paar flip flops zugelegt , eigentlich finde ich die teile ja zum kotzen aber praktisch sind sie doch irgendwie….) und aus dem fenster schauen was die landschaft so zu bieten hat…..
nach einer weiteren polizeikontrolle um 11.00 uhr in cafayate angekommen sollte es eigentlich direkt weiter nach amaicha gehen, doch kein bus, null, nada, niende ….
nach 2 fuer mich recht vergnueglichen stunden, den ich hatte endlich gelegenheit mein in tilcara gekauftes hunde und katzenfutter (ungefaehr 1 kilogramm trockenfutter) loszuwerden, dazu muss ich erwaehnen das hunde und katzen hier nicht wirklich ein gutes leben haben, kastration und tierarzt sind hier unbekannte worte… und da die tiere sich selbst ueberlassen sind koennt ihr euch ja vorstellen was da abgeht, man kann es den leuten auch nicht so recht uebelnehemen , wenn man selber zu kaempfen hat mit den taeglichen muehen des lebens ist eine hungrige katze oder hund das letzte wahrscheinlich nicht so das was einen hauptsaechlich interessiert….
fuer mich hingegen ist es nicht gerade leicht zu seghen wie die tiere leiden, an krankheit hunger, lieblosigkeit… daher war es eine grosse freude fuer mich ein wenig gutes tun zu koennen, und die huendin mit den durchscheinenden rippen und ihren 5 welpen hat es durchaus zu schaetzen gewusst
, das problem war nur fuer die anderen zwei hunde hat sie nichts uebriggelassen , aber muetter gehen vor….
an den gesichtern der vereinzelt vorbeiziehenden einheimischen konnte ich sehen das sie nicht wirklich verstanden was ich tat, aber da ich ein touri bin der geld in den ort bringt hatte ich meine ruhe,
nachdem val endlich ein ausreichend guenstiges taxi geordert hatte ging es los in richtung heimat, fuer 90 peso (30 pro person) 60min fahrzeit bei straffem tempo ist fuer hiesige verhaeltnisse nicht wirklich preiswert, aber fuer mich sind es noch nicht mal 10 eu, und verglichen mit den preisen in chemnitz ein kleiner witz……
in amaich aangekommen gab es ein grosses hallo und wiedersehensfreude, mein altes bett sofort wieder in beschlag genommen, mit colo das abendliche festmahl mit allem was dazugehoert besprochen und erstmal waesche gewaschen , natuerlich auf traditionelle weise mit hand, buerste und ner menge seife, was zwar gut schaeumt aber das anschliesende spuelen nicht unbedingt leichter macht…., (waschmaschinen sind hier in diesem dorf noch weitgehend unbekannt, und wenn bekannt doch so exotisch und teuer das sie niemand hat) anschliesend ein wenig durchs dorf geschlendert und das oertliche internetcafe wieder aufgesucht, mit dem einen oder anderen bekannten cerveca geschluerft und schon war es nach 21 uhr und zeit mit den vorbereitungen fuers festmahl zu beginnen……
ps: so werden hier die ziegel fuer die haeuser hergestellt, ne gute schlammpampe anruehren, die pampe in die form fuellen und ab damit in die sonne…..

