25.03.09
frueh um 6.00 uhr aufstehen nach einer viel zu kurzen nacht, und ohne licht (da stromausfall) stoert mich ueberhaubt nicht (in chemnitz sieht das ganz anders aus) denn erstens hab ich meine hirnbirn, und zweitens habe ich bemerkt das ich auf reisen mit 4-5 stunden schlaf aeusserst gut zurechtkomme (man koennte ja was verpassen, und die sitze in den bussen sind absolut bequem, und in der ersten klasse erst , aber dazu spaeter mehr) der uebliche morgenkaffee verbunden mit 2-3 zigaretten und der tag kann kommen…..
um 7.00 uhr stehen wir vier gewaschen und gekaemmtauf schon beschriebener dorfstrasseund warten auf unser taxi (busse finden diesen ort nicht) 7.45 uhr , fuer hiesige verhaeltnisse durchaus puenktlich, ist unser fahrer samt alten peugeot auch erwacht und es geht wieder zurueck nach la quiaca, am busbahnhof angekommen, die sachen ausgeladen, 3 tickets gekauft und zu 4. gewartet, bis um 8.50 uhr der bus kam und es zeit war fuer einen kurzen aber nicht schmerzlosen abschied von leo, den der wind weiter nach bolivien treibt, good luck my friend…….
fuer uns nun nur noch drei gings zurueck nach humahuaca, nach einer nicht gerade gruendlichen (fuer deutsche verhaeltnisse) polizeikontrolle des busses und seiner insassen, irgendwo im nirgendwo, 12.00 uhr angekommen, in einer kneipe um die ecke gemischten salat, pommes , riesenschnitzel, spiegelei und cola inhaliert und 14.15 uhr weitergefahren nach salta, wo wir nach einer 2.ten ebenso gruendlichen polizeikontrolle, (die einzigen die ernsthaft unter die lupe genommen wurden waren die bolivianischen frauen samt ihrer kleinkinder, denn viele von ihnen schmuggeln kokain um zu ueberleben…., ich dagegen mit meinem deutschen pass haette meinen ganzen rucksack voll haben koennen und es haette niemanden interressiert….), um 21.00 uhr in salta angekommen , und das alltaegliche suchen nach einer guten penne drohte wieder zu beginnen, doch diesmal lief es ewtas anders , denn aus dem bus ausgestiegen wurden wir auch schon angesprochen in drei sprachen,spanisch, englisch und franzoesisch , ob wir ein hostel fuer die nacht suchen, dre preis war ok fuer hiesige verhaeltnisse, denn immerhin ist salta ja eine nicht allzu kleine stadt, und da es kostenfreien taxitransfair xum hostel gab war die sache schnell in sack und tueten, denn unser urspruenglicher plan weiterzufahren scheiterte an den fahrplaenen der hiesigen busgesellschaften….
uns anders als bei meiner ersten stippvisite von salta konnte mich diesmal die stadt durchaus mit ihrem charme und geschaeftigen treiben des nachts auf den strassen ueberzeugen , was wohl auch ein wenig an dem etwas kuehleren wetter lag , denn es hatte gerade begonnen zu nieseln, wie herrlich einfach nur dazustehen und betroepfelt zu werden, angekommen im hostel “el andaluz” erlauschten meine ohren auch ziemlich schnell deutsche klaenge und ich nutzte die gelegenheit wieder mal etwas mein deutsch zu kultivieren
nach einem abschliesenden nachtspaziergang zu mc-donalds ( jaja ich weiss , aber mir war irgendwie nach lecker fastfood , und den maedels stand sowieso immer der sinn danach)
fand auch dieser tag sein gutes ende

