cruz del eje und san marcos sierra, 13.04.09 -14.04.09
neue woche, neue menschen
auf empfehlung von mariella habe ich mich aufgemacht um die kleine welt von san marcos sierra zu erkunden,
um dahin zu gelangen war wiedermal eine laengere busreise faellig, erst nach cruz del eje, was an sich schon eine ziemlich kleine stadt ist, das groesste an ihr ist wohl das busterminal, wo gemessen an der einwohnerzahl erstaunlich viele busse ankommen und abfahren, aber so ist das wohl ueberall auf der welt, das der letzte vorposten vom nirgendwo reichlich frequentiert wird, denn fuer alle doerfer und verstreut in der gegend liegenden gehoefte fuehren alle wege in die welt ueber cruz del eje…..
und endlich konnte ich mir neuen moskitoschutz zulegen, denn seitdem ueberall im fernsehen ueber die dengue epedemie berichtet wird, und auch am letzten lichtmast ein zettel klebt mit verhaltensrichtlinien, gibt es nirgends mehr moskitospary oder creme zu kaufen, und mein von zuhause mitgebrachter vorrat war schon seit drei tagen erschoepft….., eine unerfreuliche vorstellung an dengue zu erkranken, nur weil man zuwenig moskitospray dabei hat, und das bloede ist, die uebertraeger von dengue sind die sogenannten tigermoskitos, die im gegensatz zu ihren ungefaehrlicheren geschwistern tagaktiv sind und sich wirklich ueberall wohlzufuehlen scheinen, egal ob stadt, land oder dorf…., man kann also sehen es hat auch seine vorteile sich auf den weg ins nichts zu machen, denn in den vorposten desselben tickt die zeit etwas langsamer und die vorraete an moskitoschutz sind noch nicht voellig erschoepft….;-), zumindest in einer von drei “pharmacias” in denen ich nachfragte
eingedeckt mit allem was noetig war gings zurueck zum busterminal, und was sehen meine erfreuten augen? einen wunderschoenen (zumindest fuer mich) alten mercedes bus mit der aufschrift: san marcos sierra
dazu muss man sagen das san marcos sierra seit den siebzigern als eine kleine fluchtburg der hippiekultur gilt, aber das man dies schon am bus erkennen kann ist natuerlich umso erfreulicher
also fix eingestiegen , drei peso geloehnt und ab ging die wilde, wenn auch im gemuetlichen tempo getaetigte fahrt ueber stock und stein, denn asphalt ist auf dem weg nach mina clavero ein unbekanntes wort,
nach ca 45 minuten fahrt, immer wieder unterbrochen durch kurze stopps, ausgeloest durch am wegesrand wartende leute, (es gibt keine festen haltestellen, nur eine ungefaehr festgelegte route, die je nach bedarf, wenn zum beispiel ein altes muetterchen ihren schweren einkauf zu bewaeltigen hat, auch mal fix geaendert wird, und es wird ein kleiner umweg gefahren direkt bis zur haustuer (soviel flexibilitaet wuenschte ich mir mal von der cvag wenn es frueh von irgendwo nach hause geht…) und das beste daran ist: niemand stoerts, denn alle haben zeit, unheimlich viel zeit…..
irgendwann angekommen in mina clavero, hatte ich nur noch das hostel zu finden, das es eine ziemlich ausgewachsene villa sein wuerde mit allem drum und dran war nicht zu erwarten an diesem ort im nirgendwo, aber natuerlich umso erfreulicher, und da mittlerweile nebensaison war hatte ich auch die aufmerksamkeit der betreiber ganz fuer mich allein, eine aeltere dame, unverkennbar alternatives gedankengut in sich tragend und ihr lebensgefaehrte, ein gitarrero aus andalusien, der sogar ein wenig deutsch sprach (was wohl seiner letzten deutschlansdtournee zu verdanken ist)
da es auch hier wieder katzen waren, die die besten plaetze auf den sitzmoebeln in beschlag nahmen, fiel es mir nicht schwer mich wohlzufuehlen (das diese gerade in gemeinschaftlicher arbeit einen papagei plattgemacht und verspeisst haben, ist die andere seite der medallie)
was macht man abends wenn man hungrig und durstig ist? man geht einkaufen oder in die kneipe, ich habe mich fuer letzteres entschieden, was auch ne gute idee war, denn wie das leben so spielt, sas ich nicht lange alleine…..
frueh um drei in san marcos sierra….
ach ja,zwei fluese, eine kirche, eine grotte die der heiligen maria gewidemet ist, einen dorfplatz nebst gutem krimskramsladen in dem es richtig gute musik zu kaufen gab( was ich denn auch getan habe) ein hippiemuseum, eine kleine galerie, ruinen von den ureinwohnern stammend und so einiges mehr gab es auch noch in dem dorf und der naeheren umgebung zu sehen….


April 17th, 2009 at 22:37
der arme Papagei!
April 17th, 2009 at 23:25
diesmal sind dann wohl 2 karten fällig *grinz*
falls du noch platz in der reisetasche hast..ich hätt gerne ne schlanke mit langen dunklen locken.
gibts doch im süden wie sand am meer un d du stellst von solchen chickas nur kein foto rein,damit ich nicht neidisch werde.
feiner zug von dir
April 18th, 2009 at 00:33
naja tom was soll ich da jetzt sagen, ausser ja, du hast mich erwischt….,und nein der platz in der reisetasche ist schon ausgebucht, eigenbedarf
….
April 18th, 2009 at 16:55
es sei dir gegönt!
im süden sind die ladies weniger zickig wie die hiesigen stampfer
das durft ich selbst schon feststellen.
klar geht ihr temperament auch mal gegen einen selbst,aber wenn man die sprache nicht versteht,ist das auszuhalten^^
April 18th, 2009 at 19:28
si!