mina clavero, 08.04. -12.04.09
mina clavero war wieder mal ein volltreffer, (nachdem die letzten plaetze meines verweilens nicht unbedingt als solche zu bezeichnen waren) der weg dahin wieder mal gut zum gucken und staunen, auf der karte sah es gar nicht so weit aus, waren aber dann doch gut fuenf stunden mit dem bus durch berg und tal……,
angekommen, war der erste eindruck nicht der schlechteste, denn obwohl mina clavero ein touristenort par excellence ist, hat man es doch geschafft den charme eines kleinen verschlafenen staedtchens zu behalten und keine hotelbettenburgen hinzuk(l)otzen, und da die hauptferiensaison in argentinien auch schon vorbei ist, herrschte relative ruhe und beschaulichkeit im staedtchen , was sich aber bald aendern sollte, denn ostern stand vor der tuer….
das hostel selber ist eines der besten in dem ich bis dato naechtigte, sehr sauber und mit liebe und sorgfalt gestaltet,zwar nicht zu den billigsten zaehlend aber jeden cent wert….,und die betreiber, diego und mariella
sind nicht nur mit herzblut dabei, sondern auch mit verstand, und der umstand das zwei katzen (castro, der schwarze liebling von mariella, und bruno, ein schwarz weisses kaetzchen, ca fuenf monate alt und eigentlich den nachbarn gehoerend, aber wie katzen nunmal sind…)die eigentlichen herren ueber haus und hof sind, hat ihnen natuerlich ne menge symphatiepunkte bei mir eingebracht….., der hund von nebenan getraut sich nicht mal ein schlaefchen in der sonne abzuhalten, (von den katzen eh nur leidlich gedultet wenn sich dieser streicheleinheiten von den gaesten abholt), aber sobald dieser weisse grosse schaeferhund die augen schliesst um ein nickerchen zu halten kommt castro angerannt, um ihn per ohrfeige daran zu erinnern das er gerne mal gucken kommen kann , aber gefaelligst zu hause zu schlafen hat…
das beste an mina clavero, und mein eigentlicher grund dahinzufahren war der fluss und die umliegenden berge, diesmal nicht die anden, sondern etwas kleiner…., wunderbar dazu geeignet durch die gegend zu stromern und am fluss entlang von fels zu fels zu huepfen, wie in den tagen der kindheit
, nachmittags ein schlaefchen am ufer abzuhalten und bei anbrechender dunkelheit langsam den weg zurueckzufinden….
als sonntags der groesste trubel vorbei war (das hostel genauso wie der ort hatten sich freitag morgen mit beginn der osterferien schlagartig auf fast beaengstigende art und weisse gefuellt, und von dem feeling des kleinen verschlafenen oertchens als ich ankam, war nichts mehr uebrig, die strassen und gassen bis tief in die nacht rammelvoll mit volk) nutzten tom, ein mir sehr symphatischer mensch, der abgesehen davon genauso gerne am abend (nicht?) zu viel trinkt wie ich….( ein neuseelaender der schon so ziemlich ueberall auf der welt gearbeitet hat und nun endlich mal abenteuer haben wollte ,und darum mit dem fahrrad quer durch suedamerika faehrt) und ich die gelegenhiet uns einmal selber in der kunst des barbeque (was hier eigentlich assado heisst) zu versuchen, und ich muss sagen, wir habens voll drauf…. abgerundet wurde der abend durch ein nettes kleines gruenes wohlriechendes geschenk von diego, was wir ohne frage sehr zu schaetzen wussten

